„Achtung Auto“

„Achtung Auto“ – selbst erleben, statt nur zuschauen

Wie lang ist der Anhalteweg eines Autos und wie gefährlich ist es, beim Autofahren kurz abgelenkt zu sein? Das sind wichtige Fragen, denen die Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klasse bei der Aktion „Achtung Auto“ vom 7. – 10. Juni auf den Grund gegangen sind. Nach einem meist schön sonnigen Spaziergang von der Schule bis zum Parkplatz der Messe wurden die Schülerinnen und Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr durch das Verkehrserziehungsprogramm der ADAC Stiftung sensibilisiert. Sie erlebten in einer praktischen 90-minütigen Unterrichtsstunde zum Anhalteweg, wie lange es dauert, bis ein Fahrzeug bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Stehen kommt und verinnerlichten die Bedeutung der richtigen Sicherung im Auto. Herr Albert von der ADAC Stiftung vermittelte den Schülerinnen und Schülern die zentralen Gefahren im Straßenverkehr – dies tat er einprägsam, interaktiv und mit jeder Menge Spaß. Die Schülerinnen und Schüler lernten in praktischen Übungen, was die Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg bedeutet. Mit Lauf- und Stopp-Spielen erfuhren sie, dass auch sie einen eigenen Anhalteweg haben und nicht abrupt stehen bleiben können. Durch die Beobachtung und Vermessung des Anhaltewegs eines abbremsenden Fahrzeugs bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fahrbahnzuständen konnten sie das zuvor Erlebte aufs Auto übertragen und sich so besser einprägen. In Selbstversuchen stellten die Schülerinnen und Schüler fest, wie ablenkend Smartphones und Kopfhörer tatsächlich sind. Zum Abschluss erfuhren sie, wie wichtig die richtige Sicherung im Auto ist und gingen schließlich mit vielen neuen Erkenntnissen zurück zur Schule.


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