Ziele der Übergangsphase

2. Ziele der Flexiblen Übergangsphase

2.1. Ausbau der Selbstkompetenz

Der Unterricht soll durch Praxisnähe und handlungs- und projektorientierte Einheiten sowie verstärkter Binnendifferenzierung dazu beitragen:

  • die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und zu stabilisieren.
  • den Lernwillen und die Leistungsbereitschaft durch kleine Erfolgserlebnisse zu wecken.
  • Defizite aufzuarbeiten und durch längere Übungsphasen zu sichern.
  • fachliche, methodische und soziale Kompetenzen zu vermitteln.

 

2.2. Berufsorientierung – Lebensplanung

Die Teilnahme am Handlungskonzept „Schule und Arbeitswelt“ hat in den letzten 6 Schuljahren eine verstärkte Berufsorientierung mit intensiven praktischen Erfahrungen ermöglicht. Der Bildungscoach, als Begleiter und Berater der Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf, hat im Zusammenwirken mit den Lehrkräften erheblich zu Lernerfolgen und zu beruflichen Eingliederungsmaßnahmen beigetragen.

Dieser Weg wird durch die Teilnahme am neuen „Handlungskonzept PLUS“ fortgesetzt und erhöht die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen. Niemand verlässt die Flexible Übergangsphase ohne Anschluss.

Die Stationen sind:

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Assessment –
Welche Stärken
habe ich?
Betriebsbesichtigungen
und Betriebserkundungen
Bewerbungstraining
Werkstattunterricht –
ein Berufsfeld
kennenlernen
Betriebspraktikum –
2 Wochen
Betriebspraktikum –
2 Wochen
Betriebspraktikum –
neues Berufsfeld
kennenlernen
Lebenslauf,
Bewerbungsschreiben
Betriebspraktikum –
freiwillig in den Ferien

2.3.  Erwerb des 1. Allgemeinen Schulabschlusses (ESA)

Der Erwerb des Schulabschlusses erfolgt durch schriftliche und evtl. mündliche Prüfung.

Die Praxis zeigt, dass durch den Besuch der Flexiblen Übergangsphase die Zahl von Schülerinnen und Schülern mit einem Schulabschluss erhöht wird. Ebenfalls verbessern sich die Noten in vielen Fächern und das Zeugnis macht einen positiven Gesamteindruck.